Der Einstieg in die CD-Familie - CD-Audio:

Die "Compact Disc Digital Audio", in Kurzform CD genannt, ist die Urform einer ganzen Familie. Mit dieser Silberscheibe hat alles angefangen und das war auch zunächst nur geplant, die CD als Audio-Version, also für Musik zu nutzen und damit die Vinylschallplatte abzulösen.
Der Start der Markteinführung erfolgte im Oktober 1982 in Japan, im März 1983 in Europa und im August 1983 in den USA.
 
 
 
Der im "Red Book" beschriebene und definierte Standard der CD-Audio wurde in den Folgejahren immer weiter verändert und auch ergänzt. Auch Abarten entstanden, die eigentlich nicht dem Standard entsprachen  (Beispiel DualDisc) und trotzdem mit den meisten CD-Playern abspielbar sind.
 
     
 
Anmerkung: Als die ersten Computer-Laufwerke in den Markt kamen, wurde bemängelt, dass diese keine Audio-CDs abspielen konnten. Das war auch nach den seinerzeitigen Standards nicht vorgesehen und somit auch überhaupt keine Fehlfunktion oder Mangel. Doch die massive Nachfrage führte zu einer Nachbesserung und es wurden Treiber bereitgestellt, die den Daten-Laufwerken auch die Musik beibrachten.
Alle weiteren Entwicklungen und Erweiterungen der CD-Familie hatten in den Folgejahren auch gleichzeitig immer eine zwingende Bedingung. Es war die Abwärts-Kompatibelität mit dem Audio-CD-Standard. Also können heute alle Geräte (Ausnahme die MiniDisc) auch die normale CD-Audio abspielen. Allerdings nicht immer die CD-Erweiterungen, weil diese nicht dem Standard der Audio-CD entsprechen.
 

 

Warum ein Player für CD-Audio?

Natürlich spielen alle Player der CD-Familie auch die normale Compact Disc ab. Und damit sind die Player für Blu-ray, HD DVD und DVD gemeint, die ja fast überall den Stammplatz des alten CD-Players eingenommen haben. Dagegen ist ja auch im Moment nichts einzuwenden, aber...
Wenn ein aber kommt, gibt es wieder Einschränkungen und die gibt es bei der Kernaussage. Also, es dürfte logisch sein, dass die Playergenerationen, die sich mit dem Bild beschäftigen, dieses auch möglichst perfekt machen wollen. Oder besser gesagt, die Entwickler solcher Player legen den Schwerpunkt auf die möglichst perfekte Bildwiedergabe und noch auf den mehrkanaligen Ton. Das geht ja auch in Ordnung, nur kommt dann irgendwann die Kostenseite und dann wird oft an der technischen Ausstattung gespart. Zumindest in den Preisklassen der normalen Consumergeräte. Die meisten Mitmenschen hören da auch keinen großen Unterschied, das geschulte Ohr allerdings erkennt das schnell. Auf die Abspielmöglichkeit von Dateien in den z.B. beliebten MP3-Format wollen wir hier nicht weiter eingehen.
Und es kommt ja noch hinzu, der Rest der Wiedergabekette muss auch aufeinander abgestimmt sein. Da gilt das "schwächste Glied" der Kette als das Nadelöhr, das letztlich auch bestimmt, wie gut oder wie schlecht Ton und Bild unsere Ohren und Augen erreichen.

HDMI-Kabel (inakustik)
Das Thema Ton ist auch der Grund, warum sich seit Jahren auch die Hersteller um die puristische Variante, dem Stereoton bemühen und spezielle Stereo-Verstärker mit den passenden CD-Playern im Angebot haben. Das wird gemacht, um einfach nach wie vor dem geneigten "Nur-Hörer" auch die entsprechende Technik verfügbar zu machen. Wer das nicht will, sollte zumindest auf hochwertige Geräte achten, wo der Rotstift noch nicht bei der Audio-Wiedergabe sparen musste.
Und noch ein Thema in dem Zusammenhang: Sollte tatsächlich keine Alternative bestehen, weil die neueste Generationen der Player betrieben wird, die nur mit einer HDMI-Verkabelung ausgestattet sind, muss man einen Punkt beachten. Solche Player dürften normalerweise dann auch meistens für die Blu-ray vorgesehen sein. Um auch die normale Audio-CD verlustfrei abspielen zu können, dann  bitte zur bestehenden HDMI-Verbindung zusätzlich auch die analoge Kabelverbindung für das Stereosignal links/rechts herstellen. und nicht vergessen, in den Grundeinstellungen des Players auch die Ausgabe der Musik über diese zusätzliche Verkabelung einzustellen.
Warum das alles? Die HDMI-Verbindung überträgt alle Informationen versteckt in dem Videosignal, die auch für die Steuerung des Audiosignals erforderlich sind. Da bei der Audio-CD aber kein Bild mit im Spiel ist, kommen die Signale "unkontrolliert" über das HDMI-Kabel und somit nicht phasenrein. Nur einige hochwerige BD-Player schicken bei der Wiederghabe einer Audio-CD ein Ersatzsignal, das diese Fehler korrigiert. Besteht aber eine zusätzliche analoge oder digitale Audioverkabelung, kommt das Audio-Signal im Verstärker sauber an und kann entsprechend "eindeutig" auch weitergegeben werden an die Lautsprecher.
 

 
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